Samstag, 24. August 2019
Letzter Teil: Farbe bekennen!
O.k., ich muss der Realität ins Auge blicken: meine Frau bemüht sich, ihre Liebe wiederzufinden. Ich gebe ihr noch etwas Zeit, doch dieses Mal habe ich mir eine Grenze gesetzt. Ist bis zu diesem Zeitpunkt ihr Verhalten mir gegenüber nicht wieder so, wie es mal war, bzw. wie es in einer Ehe sein sollte, werde ich dann die Schutz-Entscheidung fällen. Punkt.
Mit dem derzeitigen Zustand lässt es sich nicht dauerhaft leben, weder für sie, für meine Tochter noch für mich. Ich habe einen großzügigen Zeitpunkt gewählt, der aber bleibt bestehen.
Bis dahin versuche ich, so „normal“ wie möglich zu sein. Werde nichts mehr von mir aus ansprechen, schon gar nicht das Thema Sex. Einfach so tun, als wäre nix geschehen.
Nun dann, bis dahin bleibt auch hier zu diesem Thema Ruhe. Zuletzt: ich musste die letzten Tage feststellen, dass ihr grauenhaftes Verhalten doch dazu führt, dass ich mich emotional von ihr entferne. Nun ja, wahrscheinlich ist das ja auch so gewollt...

Auf zur Einschulungs-Feier!

In diesem Sinne,
Francis Fortune

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ich kenne dich nicht, ich will mir echt nichts anmaßen. habe jetzt aber mal die letzten 2 monate des blogs gelesen und spreche daher mal meine unqualifizierte meinung einfach mal offen aus:

so wie du klingst, denke ich, da ist nichts mehr zu hoffen. daher lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende. bemühen hin oder her.

ich kenne viele männer, die in asexuellen beziehungen wegen des kindes ausharren. mein mann hat das ganze auch zweimal durchgemacht - einmal mit einer frau, die er wirklich geliebt hat, das andere mal ganze 7 jahre mit einer, die ihn nach drei jahren nur noch genervt hat, doch er wollte eben auf keinen fall ein zweites mal eine familien zerstören.

jetzt ist er glücklich mit mir, darf sich die seele aus dem leib vögeln, ungeniert anderen mädels hinterherstarren und mich fragen, findeste die nicht auch geil, oder mit mir auf frivole partys gehen, oder zusammen mit mir pornos gucken und mir sagen, welche der tanten er davon zu einem dreier einladen würde.
mit kindern und exfrauen treffen wir uns regelmäßig. allen geht es gut und viel besser als vor vier jahren.

eine partnerschaft ohne körperlichkeit ist grundsätzlich keine partnerschaft. erfahrungsgemäß kommt sexuelles interesse auch nicht wieder. und selbst wenn, du hättest doch garantiert immer angst, dass es früher oder später wieder verloren gehen könnte und du ein zweites mal diese eiszeit durchmachen musst. du würdest permanent auf die kleinsten anzeichen achten und panisch und misstrauisch reagieren und deiner frau damit tierisch auf den sender gehen. was dann noch schneller zu einer neuen eiszeit führt.

ich halte es auch für blödsinn, wegen der kinder zusammenzubleiben. kinder spüren die unterschwellige spannung. in meinem elterhaus wurde bspw. nie offen gestritten, sondern auch immer nur eiszeit gespielt. mich hat das enorm belastet. meine eltern (beide 71) leben bis heute zusammen, asexuell, und machen einander vorwürfe. für alles mögliche. warum der vorhang nicht richtig hängt. warum mein vater das fernsehprogramm umgeschaltet hat. warum das mittagsessen nicht ausreichend gewürdigt wurde. aber mit 71 trennt man sich nicht mehr. nicht nach 41 jahren. jemand neues findet sich dann nämlich auch nicht mehr.

ich musste übrigens etwas schmunzeln, weil du so negativ auf die masturbation deiner frau reagierst. obwohl ich mehrmals pro woche sex habe, mache ich es mir auch gern. zum entspannen oder damit ich besser einschlafen kann. andere essen gummibärchen oder trinken ein glas wein. es ist genuss. keine konkurrenz. manchmal befriedigt mich mein partner auch mit meinem spielzeug. nimm das also bitte nicht so tragisch. ;-)

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